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Donnerstag, 26. Februar 2015

Kaffeepause

Meine Freundin hat mich inspiriert mit - ich vermute mal - einem Facebook-Eintrag, den sie "süß" fand. Da ich gerade Lust auf Cartoons habe, hab ich das etwas abgewandelt und in ein Bild gepackt.


Ganz nebenbei erinnert mich das an den Kaffee, den wir hier in der Firma haben.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Urzeit

Ich weiß nicht wie ich drauf gekommen bin, aber neulich fiel mir ein uralter Cartoon ein, den ich in der Schulzeit mal gezeichnet hatte. Eigentlich erstreckte er sich als kleiner Comicstrip über mehrere Bilder, allerdings lässt er sich auch in einem einzigen Bild zusammenfassen.  Er stammt also nicht nur aus meiner persönlichen Urzeit, passenderweise spielt er sich auch in der Urzeit ab. 

Jetzt nach Jahrzehnten (meine Güte!) wird es Zeit ihn mal zu veröffentlichen.



Der Vollständigkeit halber und um dem Namen des Blogs Genüge zu tun, gibt's hier noch die Skizze dazu:


Mittwoch, 19. März 2014

Köpfchen

Ich blättere mal wieder in meinem Notizblock und stelle fest, anscheinend wird in den aktuellen Besprechungen zuviel über Köpfe gesprochen. Das liegt evtl. daran, dass wir gerade intensiv eine ganze Reihe von  Projekten und damit die Auslastung der Mitarbeiter planen - also "Köpfe verteilen". Die meisten meine Zeichnungen schauen nicht gerade begeistert drein. Man möge da hineininterpretieren was immer man möchte.

 

 
   

Mittwoch, 6. November 2013

Don't drink and work!

Ich habe lange darüber nachgedacht und bin letzten Endes zu dem Schluss gekommen es gibt nur zwei Berufsgruppen, bei denen ich sagen würde, es ist davon abzuraten betrunken zu arbeiten. Das sind zum einen Piloten und alles was im weitesten Sinne dazu gehört, also z.B. Busfahrer



und zum anderen Ärzte, wobei ich bei denen noch unterscheiden würde zwischen Chirurgen, auf die das klar zutrifft, und beispielsweise Hausärzten bei denen es doch völlig egal ist welches Plazebo sie dem alten Muttchen verschreiben.


Bei allen anderen Berufen bin ich der Meinung, es spielt überhaupt keine Rolle ob sie nüchtern oder betrunken ausgeübt werden. Bei einigen habe ich sogar den Eindruck nüchtern ist von denen keiner - Beamte, Politiker, Top-Manager, Taxifahrer, Microsoft-Entwickler...

Dienstag, 22. Oktober 2013

Prost Mahlzeit!

Manchmal hat man mit Leuten zu tun, bei denen ist man sich nicht sicher ist ob die betrunken sind oder man selbst oder ob, wenn beides nicht der Fall ist, man sich dringend besaufen sollte, um alles besser ertragen zu können. 


Mittwoch, 13. Juli 2011

Gesichter

Lange habe ich hier nichts mehr veröffentlicht. Das hat zwei Gründe. Zum einen bin ich zur Zeit viel zu selten in Meetings die mich kaum etwas angehen, zum anderen habe ich, wenn denn mal so ein Moment da war, die Zeit damit verbracht, anwesende Besprechungsteilnehmer zu karikieren. Bereits als Schüler fand ich in meinen Lehrern dankbare Motive dafür und bis heute ist das immer noch ein netter Zeitvertreib.

Meine Ergebnisse scheinen nicht allzu schlecht zu sein, denn vor gar nicht langer Zeit kam es dazu, dass mein oberster Chef, in der großen Projektleitersitzung zufällig neben mir sitzend, einen neugierigen Blick auf meinen Block warf und prompt in schallendes Gelächter ausbrach. Fragende Blicke sämtlicher Kollegen konzentrierten sich umgehend auf uns beide und ich riss den Block reflexartig vom Tisch und presste die bemalte Seite an meinen Oberkörper. Die Verwirrung war perfekt. Mein Chef brauchte einen Moment um sich zu beruhigen, der Vortragende Kollege setzte leicht verstört seine Ausführungen fort. Nach der Sitzung wollte mein Chef wissen, ob ich ihn denn auch schon portraitiert hätte. Ich verneite, fügte aber grinsend ein "Soll ich?" hinzu, woraufhin er ebenfalls grinsend abwinkte und seiner Wege ging.

Trotz der langen Geschichte werde ich diese Karikaturen hier natürlich nicht veröffentlichen, da die Gesichter in der Öffentlichkeit ja ohnehin nicht bekannt sind. Nein, für heute habe ich nur eine Sammlung völlig anonymer Comic-Gesichter parat, die gestern entstand. Diese Gesichter eignen sich prima, um hin und wieder Pausen von wenigen Sekunden zu überbrücken und lenken meine Aufmerksamkeit nicht ab, sondern entstehen nahezu von allein, quasi aus dem Rückenmark.

Dienstag, 24. Mai 2011

Whiteboard

Ich habe neben meinem Schreibtisch ein Whiteboard stehen, das ich leider ruiniert habe als ich die Rückstände von wasserfesten Stiften davon entfernen wollte. Seitdem steht das Ding völlig nutzlos im Weg herum. Schade, denn es war vor rund einem Jahr noch Quell der Freude für viele meiner Kollegen. Neben den Suizid-Männchen, die mich eine Zeit durch den Alltagsstress begleitet haben, fanden sich dort aber auch Motive wieder, die eine positive Stimmung ausstrahlten.

Zwei davon habe ich damals fotografiert. Das eine entstand am letzten Arbeitstag vor meinem Segelurlaub und war als netter Gruß an die Kollegen gerichtet, die weiterhin hart arbeiten müssen während ich mir den Wind um die Nase wehen lasse.

Das andere Motiv kam mir wie jedes Jahr im Hochsommer in den Sinn, wenn es bei uns im Büro bis zu 35°C heiß wird. Bei derart unerträglicher Hitze wünscht man sich an einen anderen Ort.

Freitag, 6. Mai 2011

Die Nachbarin beglücken

Ich hab eine echt süße Nachbarin. Je nach Jahreszeit dekoriert sie unseren gemeinsamen Sicherungskasten der zwischen unseren Wohnungstüren im Treppenhaus hängt. Zur Advendtszeit war das ganze relativ aufwändig und sehr stilvoll gestaltet. Als dann der Frühling anbrach hat sie ein paar Holzblumen auf den Kasten gestellt. Schlicht aber nett.

Nachdem ich noch nicht so lange neben ihr wohne, dachte ich mir, ich könnte ihre Deko mit einer persönlichen Note von mir versehen. Und weil Mädchen auf kleine knuddelige Tiere stehen, hab ich ein solches gamalt. Ich kann gar nicht sagen, was für ein Tier das sein soll, aber knuddelig scheint es zu sein. Sie hat sich jedenfalls total gefreut.

Das hier ist der Entwurf:

Und das hier das endgültige Ergebnis:

Dienstag, 19. April 2011

Projektstress?

Ich sitze in einer Projektleiterbesprechung und es werden alle derzeit in unserer Firma laufenden Projekte in epischer Breite durchgekaut. Dabei legen die vortragenden Kollegen wenig Wert auf eine unterhaltsame Präsentation, die Zuhörer jedoch viel Wert auf detaillierte Nachfragen. Es gibt Momente, da überträgt sich mein aktueller Gemütszustand direkt ohne Umweg auf's Papier.  




Manche Kollegen haben die Begabung eine tödliche Langeweile zu verbreiten während sie reden, sodass mein Gekritzel irgendwann eine gewisse Eigendynamik enwickelt, was das Motiv angeht:


Ispiriert von dem immensen Termindruck den mein eigenes Projekt auf mich ausübt (ich sitze ja nicht nur als Zuhörer in solchen Meetings), entsteht plötzlich die Idee zu einem Sticker, den ich auf alle Dokumente des Projektes "LAS 6025" kleben will.


Wenn ich weiter in meinem Notizblock stöbere, muss ich feststellen, dass ich zu der Zeit, als "LAS 6025" mein aktuelles Projekt war, offensichtlich eine leicht depressive Phase haben musste. Anders sind die folgenden Ergüsse kaum zu erklären.





Glücklicherweise ist das Projekt heute abgeschlossen, der Stress wieder von mir abgefallen und es finden sich auf den folgenden Seiten in meinem Notizblock auch wieder positivere Bildchen.