Viel kann ich zu diesem Exemplar nicht sagen. Es ist eine meiner Lieblingsposen für eine Superheldin die irgendwas aus ihren Händen schießen kann. Was das ist bleibt der Phantasie des Betrachters überlassen und ist auch gar nicht dargestellt.
Wer kennt das nicht? Du sitzt stundenlang in langweiligen Besprechungen, das Thema geht voll an dir vorbei und der Sekundenzeiger scheint langsam einzufrieren. Dein Bleistift fängt an am Rand deines Notizblocks kleine Bildchen hinzukritzeln. Stück für Stück erobert der Stift mehr Platz auf dem Blatt und langsam aber sicher füllt es sich mit allerlei kleinen Kunstwerken. Mir geht es regelmäßig so und drum habe ich mir überlegt, wenigstens ein paar sehenswerte Kritzeleien hier zu veröffentlichen.
Freitag, 28. Mai 2021
Hände hoch!
Donnerstag, 27. Mai 2021
Auferstanden von den Toten
Seit Jahren liegt dieser Blog brach, erscheint eigentlich tot. Mein letzter Eintrag ist sechs Jahre alt. Ein Grund dafür ist, dass ich in Besprechungen eigentlich nichts mehr auf Papier mitschreibe sondern auf dem Notebook, also dem elektronischen. Ich habe im Büro gar keinen Notizblock mehr.
Dank Corona bin ich aber seit über einem Jahr zu 50% im Homeoffice und da liegt immer ein Block rum. Insofern entsteht wieder die eine oder andere Kritzelei. Also exhumiere ich diesen Blog einfach mal und stelle das Zeug zur Schau.
Als Einstieg und passend zur Leichenfledderei habe ich in alten Bildern gestöbert und bin auf hier bereits veröffentlichte Zeichnungen aus 2011 gestoßen, bei denen ich Lust bekam sie mal am PC qualitativ aufzupolieren.
Donnerstag, 26. Februar 2015
Kaffeepause
Meine Freundin hat mich inspiriert mit - ich vermute mal - einem Facebook-Eintrag, den sie "süß" fand. Da ich gerade Lust auf Cartoons habe, hab ich das etwas abgewandelt und in ein Bild gepackt.
Ganz nebenbei erinnert mich das an den Kaffee, den wir hier in der Firma haben.
Mittwoch, 25. Februar 2015
Urzeit
Ich weiß nicht wie ich drauf gekommen bin, aber neulich fiel mir ein uralter Cartoon ein, den ich in der Schulzeit mal gezeichnet hatte. Eigentlich erstreckte er sich als kleiner Comicstrip über mehrere Bilder, allerdings lässt er sich auch in einem einzigen Bild zusammenfassen. Er stammt also nicht nur aus meiner persönlichen Urzeit, passenderweise spielt er sich auch in der Urzeit ab.
Jetzt nach Jahrzehnten (meine Güte!) wird es Zeit ihn mal zu veröffentlichen.
Der Vollständigkeit halber und um dem Namen des Blogs Genüge zu tun, gibt's hier noch die Skizze dazu:
Mittwoch, 17. Dezember 2014
Lass es raus!
Manchmal möchte man einfach aufspringen und alles kaputt hauen. Das passiert mir nicht nur beim Autofahren - da jedoch in besonders verschärftem Maße. Nein auch im alltäglichen Leben verwandle ich mich innerlich immer mal wieder in den unglaublichen Hulk. Leider gebietet uns die gute Erziehung und gesellschaftliche Normen stets die Contenance zu wahren und so schlucke ich meinen Groll in der Regel einfach nur runter. Aber einmal so auszurasten wie dieser grünhäutige Zeitgenosse, das wär's doch.
Donnerstag, 3. Juli 2014
Godzilla
Gestern war ich mal wieder im Kino. Godzilla. Im Nachhinein betrachtet bin ich selber Schuld, dass ich mir mehr erwartet hatte, denn ehrlich gesagt war es früher Trash-Kino und ist es heute immer noch. Dank moderner Animationstechnik ist der Film optisch natürlich ein Meisterwerk, aber was die Story angeht erinnert der Streifen mich doch stark an die japanische Vorlage aus meiner frühen Jugend. Ein paar urzeitliche Riesenmonster werden aus Versehen ausgebuddelt, die sich dann, alles was sich ihnen an Gebäuden in den Weg stellt zertrümmernd, gegenseitig versuchen die Birne einzuhauen. Am Schluss gibt es ein Happy End mit Atompilz vor der Küste Californiens (für die Amis sind heutige Atombomben, die im Abstand von wenigen Kilometern explodieren, nach wie vor ein harmloses Feuerwerk). Ich will nicht schimpfen, immerhin hab ich eine Tüte Popcorn und ein Bierchen konsumiert und davon habe ich in Anbetracht der Gier meines Körpers nach Kohlenhydraten ja noch ein paar Tage was.
Vormittags in der dienstlichen Besprechung hat sich meine Vorfreude allerdings schon auf meinem Notizblock bemerkbar gemacht.
Montag, 30. Juni 2014
Wie ein Fels in der Brandung
Erst vor zwei Wochen war ich im Urlaub auf Segeltörn. Das Segeln hat für mich zwei Seiten, die mich absolut entspannen und aus dem täglichen Wahnsinn der Arbeitswelt rausreißen. Die eine Seite ist die Flaute, wenn das Boot bei annähernder Windstille ruhig auf dem Wasser liegt und die Stille und das weite Meer einen völlig entschleunigen. Die andere Seite ist kräftiger Wind, Wellen, die das Boot nur noch schwer manöverierfähig machen und das Wasser über den Bug peitschen. Dann stehe ich am liebsten am Steuer und trotze Wind und Meer.
Kaum wieder zurück aus dem Urlaub und erst 5 Minuten im Büro stelle ich fest, hier tobt ein Sturm und unser Projekt lässt sich kaum mehr steuern. Ich bleibe also gleich im Modus "Fels in der Brandung" und gebe mein Bestes um uns wieder in sicheres Fahrwasser zu bringen.
Genau das strahlt dieses stramme Kerlchen aus:
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