Dienstag, 30. April 2013

Zauberhaft

Ich bin eigentlich kein Fantasy-Fan, weder bei Filmen noch bei Romanen. Obwohl Science-Fiction und Fantasy viele Parallelen wie z.B. fremde Welten und Völker aufweisen, sagt mir das technisch orientierte Setting mehr zu. Ganz besonders stört mich jedoch ein Element von Fantasy-Geschichten, das im Science-Fiction-Genre nur selten bis nie eine Rolle spielt: Magie.

Magie ist sozusagen der eingebaute Cheat in der Fantasy-Welt, die ultimative Lösung aller ausweglosen Situationen. Egal wie groß die Bedrohung auch sei, wie gefährlich das Monster dem sich der Held gegenüber sieht, zur Not löst es der Autor, indem er einen Magier erscheinen lässt, der auf wundersame Weise eingreift. Das ist für mich wohl der Hauptgrund, warum ich mich mit Fantasy auf Dauer nicht anfreunden kann.

Die einzige Ausnahme bilden Computer-Spiele. In Rollenspielen, egal ob Einzelspieler- oder Multiplayer- Varianten (ich bevorzuge letztere), darf ich mittels meines Avatars meistens auch in die Rolle eines Magiers schlüpfen (ich bevorzuge Magierinnen). Warum stört mich hier der Einsatz von Magie nicht? Vielleicht weil die Kräfte begrenzt und klar definiert sind. Der Magier ist nicht übermächtig und jederzeit verwundbar. Dennoch sind die Magier in Computer-Spielen meist mit optisch beindruckenden als auch sehr wirkungsvollen Kräften ausgestattet und machen einfach Spaß zu spielen. Wie bereits erwähnt bevorzuge ich die weibliche Variante im Gegensatz zu nahkampforientierten Kriegern, die ich i.d.R. als männlichen Avatar spiele. 

Derzeit begeistert mich Guild Wars 2 und die Magierin, die ich dort spiele, hat mich zu folgender Zeichnung inspiriert:

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