Montag, 30. Juni 2014

Wie ein Fels in der Brandung

Erst vor zwei Wochen war ich im Urlaub auf Segeltörn. Das Segeln hat für mich zwei Seiten, die mich absolut entspannen und aus dem täglichen Wahnsinn der Arbeitswelt rausreißen. Die eine Seite ist die Flaute, wenn das Boot bei annähernder Windstille ruhig auf dem Wasser liegt und die Stille und das weite Meer einen völlig entschleunigen. Die andere Seite ist kräftiger Wind, Wellen, die das Boot nur noch schwer manöverierfähig machen und das Wasser über den Bug peitschen. Dann stehe ich am liebsten am Steuer und trotze Wind und Meer. 

Kaum wieder zurück aus dem Urlaub und erst 5 Minuten im Büro stelle ich fest, hier tobt ein Sturm und unser Projekt lässt sich kaum mehr steuern. Ich bleibe also gleich im Modus "Fels in der Brandung" und gebe mein Bestes um uns wieder in sicheres Fahrwasser zu bringen. 

Genau das strahlt dieses stramme Kerlchen aus:



Mittwoch, 16. April 2014

Look Up

Nach den letzten Blog-Beiträgen, in denen die Figuren eher aus der Froschperspektive gezeichnet waren, hatte ich das Bedürfnis die Perspektive zu wechseln. Von oben auf die Dinge zu schauen ist ohnehin meist besser, verschafft es einem doch einen größeren Überblick. Außerdem müssen die Leute dann zu einem aufschauen.





Montag, 7. April 2014

Hängen geblieben

Mich haben diese Froschperspektiven noch einige Tage nicht losgelassen und so findet sich auf den nächsten Seiten in meinem Block noch einige male das gleiche Motiv wie im letzten Blog-Eintrag. 




Die letzte Skizze hat mich doch dazu verleitet sie zu colorieren. Wie so häufig habe ich das mit der Maus am PC gemacht, nur um mal eben zu schauen wie es wohl in bunt aussieht. Sobald ich mal etwas mehr Zeit habe werde ich das wohl mit dem Grafiktablett wiederholen.



Mittwoch, 26. März 2014

Verzerrte Wahrnehmung

Je nach dem von welchem Blickwinkel aus man die Dinge betrachtet, ergibt sich ein anderes Bild und der Eindruck, den man erhält, entspricht nicht zwangsläufig der Realität. So erlebe ich zur Zeit Tag für Tag, dass Sparringspartner Kollegen aus anderen Abteilungen die Realitäten überhaupt nicht erfassen und teilweise sogar völlig abstreiten. Sie machen es sich bequem in ihrer Position und sind nicht bereit, ihren Blickwinkel dahingehend zu verändern, dass sie die tatsächlichen Sachverhalte erkennen.

Die Konfrontation mit derlei verzerrter Wahrnehmung hat mich wohl dazu verleitet, folgende kleine Bildchen in meinen Notizblock zu kritzeln.




Mittwoch, 19. März 2014

Köpfchen

Ich blättere mal wieder in meinem Notizblock und stelle fest, anscheinend wird in den aktuellen Besprechungen zuviel über Köpfe gesprochen. Das liegt evtl. daran, dass wir gerade intensiv eine ganze Reihe von  Projekten und damit die Auslastung der Mitarbeiter planen - also "Köpfe verteilen". Die meisten meine Zeichnungen schauen nicht gerade begeistert drein. Man möge da hineininterpretieren was immer man möchte.

 

 
   

Mittwoch, 13. November 2013

I need a hero

Ich habe derzeit wirklich nicht allzu viel Gelegenheit meinen Notizblock voll zu kritzeln. Die meisten Seiten enthalten seltsamerweise nur Text. Egal in welcher Besprechung ich sitze, irgendwie scheine ich immer die Hauptattraktion zu sein. Sollte ich mir Gedanken machen, ob irgendetwas in meinem Bereich nicht ganz rund läuft? Vielleicht ist ja die kleine Zeichnung, auf die ich dennoch beim Blättern gestoßen bin, wieder mal ein unterbewusster Hilferuf nach einen Superheld, der mir die Kohlen aus dem Feuer holt...



Mittwoch, 6. November 2013

Don't drink and work!

Ich habe lange darüber nachgedacht und bin letzten Endes zu dem Schluss gekommen es gibt nur zwei Berufsgruppen, bei denen ich sagen würde, es ist davon abzuraten betrunken zu arbeiten. Das sind zum einen Piloten und alles was im weitesten Sinne dazu gehört, also z.B. Busfahrer



und zum anderen Ärzte, wobei ich bei denen noch unterscheiden würde zwischen Chirurgen, auf die das klar zutrifft, und beispielsweise Hausärzten bei denen es doch völlig egal ist welches Plazebo sie dem alten Muttchen verschreiben.


Bei allen anderen Berufen bin ich der Meinung, es spielt überhaupt keine Rolle ob sie nüchtern oder betrunken ausgeübt werden. Bei einigen habe ich sogar den Eindruck nüchtern ist von denen keiner - Beamte, Politiker, Top-Manager, Taxifahrer, Microsoft-Entwickler...