Ich habe derzeit wirklich nicht allzu viel Gelegenheit meinen Notizblock voll zu kritzeln. Die meisten Seiten enthalten seltsamerweise nur Text. Egal in welcher Besprechung ich sitze, irgendwie scheine ich immer die Hauptattraktion zu sein. Sollte ich mir Gedanken machen, ob irgendetwas in meinem Bereich nicht ganz rund läuft? Vielleicht ist ja die kleine Zeichnung, auf die ich dennoch beim Blättern gestoßen bin, wieder mal ein unterbewusster Hilferuf nach einen Superheld, der mir die Kohlen aus dem Feuer holt...
Wer kennt das nicht? Du sitzt stundenlang in langweiligen Besprechungen, das Thema geht voll an dir vorbei und der Sekundenzeiger scheint langsam einzufrieren. Dein Bleistift fängt an am Rand deines Notizblocks kleine Bildchen hinzukritzeln. Stück für Stück erobert der Stift mehr Platz auf dem Blatt und langsam aber sicher füllt es sich mit allerlei kleinen Kunstwerken. Mir geht es regelmäßig so und drum habe ich mir überlegt, wenigstens ein paar sehenswerte Kritzeleien hier zu veröffentlichen.
Mittwoch, 13. November 2013
Mittwoch, 6. November 2013
Don't drink and work!
Ich habe lange darüber nachgedacht und bin letzten Endes zu dem Schluss gekommen es gibt nur zwei Berufsgruppen, bei denen ich sagen würde, es ist davon abzuraten betrunken zu arbeiten. Das sind zum einen Piloten und alles was im weitesten Sinne dazu gehört, also z.B. Busfahrer
und zum anderen Ärzte, wobei ich bei denen noch unterscheiden würde zwischen Chirurgen, auf die das klar zutrifft, und beispielsweise Hausärzten bei denen es doch völlig egal ist welches Plazebo sie dem alten Muttchen verschreiben.
Bei allen anderen Berufen bin ich der Meinung, es spielt überhaupt keine Rolle ob sie nüchtern oder betrunken ausgeübt werden. Bei einigen habe ich sogar den Eindruck nüchtern ist von denen keiner - Beamte, Politiker, Top-Manager, Taxifahrer, Microsoft-Entwickler...
Dienstag, 22. Oktober 2013
Prost Mahlzeit!
Manchmal hat man mit Leuten zu tun, bei denen ist man sich nicht sicher ist ob die betrunken sind oder man selbst oder ob, wenn beides nicht der Fall ist, man sich dringend besaufen sollte, um alles besser ertragen zu können.
Mittwoch, 7. August 2013
Mittwoch, 31. Juli 2013
Loslassen
Manchmal muss man die Dinge loslassen. Auch wenn es weh tut. Das jedenfalls sagen dir deine besten Freunde wenn sie dir einen Rat geben wollen, obwohl es eigentlich keinen Rat gibt. Manches lässt man vielleicht etwas leichter los, aber es gibt auch Dinge, da fühlt sich das Loslassen an als müsste man sich dafür die Hand abtrennen.
Nachdem ich das Motiv gezeichnet hatte kam ich auf die Idee es auch zu fotografieren.
Montag, 29. Juli 2013
Rücken gerade!
Wenn ich so in meine Notizblöcken blättere und die kleinen Zeichnungen begutachte, mache ich immer wieder eine Feststellung: Ich scheine nicht besonders gerade am Tisch zu sitzen, im Gegenteil, ich vermute, dass ich ganz häufig relativ flach über dem Tisch hänge. Welches Bild ich dabei abgebe möchte ich mir gar nicht ausmalen. Wie komme ich zu dieser Erkenntnis? Ganz einfach, häufig sind meine Zeichnungen etwas in die Länge gezogen, wenn man sich den Block mal senkrecht vor die Augen hält.
Während ich das auf meinen Block zeichne habe ich wohl eher diesen Blickwinkel:
Zugegeben, der Unterschied ist nicht gigantisch, aber hier und da ist es dann schon erheblich. Also, Rücken gerade machen und die richtige Perspektive einnehmen.
Mittwoch, 24. Juli 2013
Nine to five
Also wenn eine Besprechung von morgens um 9:30 Uhr bis abends um 17:00 Uhr andauert, dann kommt schon mal was zusammen. Auffällig ist dabei, dass der Platz, den meine Notizen einnehmen, bei weitem den Platz unterschreitet, den ich mit sinnlosem Kram vollkritzle.
Ein paar Highlights will ich herausheben.
Ein paar Highlights will ich herausheben.
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